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Das Anzeigenäquivalent: Anzeigenwertberechnung

Innerhalb der Medienbeobachtungs bewertet die Anzeigenwertberechnung eine redaktionelle Veröffentlichung unter Berücksichtigung der von ihr eingenommenen Fläche und des Anzeigenpreises der jeweiligen Publikation. Das Ergebnis ist ein Anzeigenäquivalenzwert, der etwas darüber sagt, wieviel eine gleichgroße Werbeanzeige in der besagten Publikation an derselben Stelle gekostet hätte.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Anzeigenwertberechnung:
a.) extensiv
b.) intensiv

Die extensive Berechnung läßt sich kurz durch drei Eigenschaften beschreiben. Sie ist günstiger und weist höhere Anzeigenpreise aus. Sie ist gleichzeitig aber weniger real, weil unabhängig von der Art und der Anzahl der Nennungen immer die Gesamtfläche eines Textes vermessen und berechnet wird: bei einem 10-seitigen Text mit einer einzigen Nennung, ist das Ergebnis also der Preis einer 10-seitigen Anzeige.

Die intensive Anzeigenwertberechnung ist im Moment der Erstellung arbeitsintensiver und somit etwas kostspieliger, weist geringere Anzeigenpreise aus, ist jedoch deutlich realer. Für diese Modalität werden nur relevante, d.h. mit der Art und Anzahl der Nennungen in Zusammenhang stehende Flächen vermessen: bei einem 10-seitigen Text mit einer einzigen Nennung, bezieht sich der Anzeigenäquivalenzwert also nur auf die Fläche, die diese einzelne Nennung tatsächlich einnimmt.

Die quantitative Resonanzanalyse und die Berechnung des Anzeigenäquivalenzwertes können Sie gerne durch verschiedene qualitative Analysen, die etwas darüber sagen, ob ein berichteter Inhalt positiv oder negativ ist, ergänzen.

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